Wie bereits in der Vorwoche hütete der Coach persönlich wieder das Pelsiner Tor. Zudem kehrten die zuletzt angeschlagenen bzw. gesperrten Ron Uteß und Sebastian Teske ins Team zurück, während Mittelfeldspieler Marouf Toure seine gelb-rot Sperre absaß. Die SG Leopoldshagen/Ueckermünde holte in den ersten drei Saisonspielen zwar sechs Punkte, trotzdem traten die Pelsiner von Beginn an spielbestimmend auf. Man ließ den Ball in den eigenen Reihen gut laufen und lauerte auf den passenden Zeitpunkt für den flachen oder hohen Ball in die Tiefe. Die Gäste lauerten dagegen auf passende Umschaltsituationen, um mit viel Tempo Richtung Kasten des PSV zu stürmen. So war die Anfangsphase von viel Ballbesitz für die Gastgeber geprägt, ohne jedoch richtig Gefahr erzeugen zu können. Deshalb war es wenig verwunderlich, dass eine Standardsituation als Dosenöffner herhalten musste. Kevin Müller trat aus halbrechter Position einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Michel Geserick alle Zeit der Welt hatte, das Spielgerät zu verarbeiten und anschließend am Torwart vorbei ins Netz zu schieben (12.). In der Folge agierten die Pelsiner zu ungeduldig und ließen so die Kontersituationen der Gäste zu. Wirkliche Gefahr strahlten jedoch auch diese nicht aus, weil die PSV-Defensive hellwach war und Christen im Kasten gutes Timing beim Herauslaufen zeigte. Mitte der ersten Halbzeit wurden Pelsiner Passstafetten wieder zielstrebiger. Nico Wolframm wurde so einmal vor dem Sechzehner gut freigespielt und zog aus ca. 20 Metern einfach mal ab. Den Schuss parierte Gäste-Torhüter Ruhnau sehenswert zur Ecke. Abdi Abdullahi wurde über rechts freigespielt, auch seinen Abschluss konnte Ruhnau entschärfen. In dieser Phase verpassten es die Pelsiner, die Führung auszubauen. Kurz vor der Pause sollten die Gastgeber allerdings doch noch einmal jubeln dürfen. Aus zentraler Position vor dem Strafraum bewies Paul Hirsch ein gutes Auge und stecke zur linken Sechzehner auf Herkules durch, der mit seinem Schuss aufs kurze Eck das 2:0 markierte (45.+2).
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine fahrige Partie, die von etlichen Zweikämpfen, kleineren und härteren Fouls und daraus folgende Spielunterbrechungen geprägt. Der PSV schaffte es nicht mehr die Spielstärke der ersten Halbzeit an den Tag zu legen. Dennoch gelang es den Pelsinern die ein oder andere Abschlusssituation zu kreieren. Nach einer Ecke und Gewusel im Gäste-Strafraum kam Geserick als erstes an den Ball, während der Gegner deutlich zu spät kam und nur den Fuß des PSV-Stürmers traf. Ein Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Ansonsten waren die Angriffsversuche des Gastgebers meist zu ungenau oder Torwart Ruhnau war immer wieder zur Stelle. Währenddessen verlebte Trainer Christen im Pelsiner Tor einen ruhigen Nachmittag. Die SG Leopoldshagen/Ueckermünde hielt zwar körperlich gut dagegen, um so das Spiel des PSV konsequent zu stören, in der Offensive blieben sie jedoch zu harmlos.
So blieb es am Ende beim 2:0 für den PSV, der gerade in Halbzeit zwei kein gutes Spiel zeigte, es jedoch schaffte, sich über 90 Minuten ein klares Chancenplus zu erspielen und zwei davon im gegnerischen Tor unterzubringen, womit man nicht unverdient als Sieger vom Platz ging. Am kommenden Sonntag gastiert der Pelsiner SV beim SV Fortuna Heinrichswalde.
Pelsiner SV - SG Blau-Weiß Leopoldshagen/Einheit Ueckermünde 2:0 (2:0)
Tore: 1:0 Geserick (12.), 2:0 Herkules (45.+2)
So spielte der PSV: Christen - Fischer, Netz ©, Teske, Uteß - Müller, Wolframm (88. Franz) - Herkules, Hirsch, Abdullahi (73. Harwardt) - Geserick (90. Engler)
Auf der Bank: Steffenhagen (ETW), Möller
22.09.2026

