Souveräner Heimsieg gegen Viereck - PSV feiert ersten „Dreier“ in 2026

Der Pelsiner SV reitet weiter auf der Erfolgswelle und behauptet den dritten Tabellenplatz in der Kreisliga Staffel II. Gegen die Vierecker SV feierte die Elf von Trainer Marcel Christen einen nie gefährdeten 5:2 (3:1)-Heimsieg und konnte über den ersehnten ersten „Dreier“ im Kalenderjahr 2026 jubeln.

Die Gäste aus Viereck kamen mit breiter Brust nach Stretense, so konnten sie in den ersten beiden Partien der Rückrunde jeweils klare Siege gegen die Schlusslichter aus Leopoldshagen und Blesewitz verbuchen. Zudem hatten sie nach der 1:5-Klatsche im Hinspiel noch eine Rechnung mit den Pelsinern offen. Der PSV konnte glücklicherweise wieder auf die im Rückrundenauftakt gegen den Pasewalker FV II verletzungsbedingt ausgewechselten Akteure Ron Uteß und Paul Hirsch zurückgreifen. Zudem kehrte Dennis Reinke nach langer Grippe-Erkrankung in die Startformation zurück.
Im Gegensatz zum Spiel gegen Pasewalk vor zwei Wochen waren die Pelsiner diesmal hellwach und hielten den Gegner von Beginn an weit vom eigenen Kasten fern. Stattdessen attackierte man die Gäste früh und spielte munter nach vorn. Die erste Gelegenheit bot sich dabei Kapitän Hendrik Netz, der sich offensiv mit einschaltete und an der Strafraumkante den Ball bekam, sein Schuss segelte jedoch knapp über die Latte. Wenig später landete ein schnell ausgeführter Freistoß von Kevin Müller aus dem Halbfeld bei Nico Wolframm am langen Pfosten, doch auch diese Chance blieb noch ungenutzt. In Spielminute zwölf gelang es den Viereckern nicht, einen Eckball entschieden genug zu klären, Hirsch bekam den zweiten Ball, legte noch einmal rüber zu Michel Geserick, der wiederum für Innenverteidiger Hannes Dützmann ablegte und dieser schweißte das Spielgerät sehenswert ins rechte obere Eck zur 1:0-Führung. Nur drei Minuten später trauten sich die Gäste erstmals nach vorn, wirklich gefährlich wurde dies allerdings nicht, stattdessen eröffnete Reinke nach rechts zu Uteß, der den an der Mittellinie lauernden Geserick prompt in die Tiefe schickte. Vor dem gegnerischen Keeper ließ sich Pelsins Top-Torjäger nicht aus der Ruhe bringen und schob eiskalt ins lange Eck zum 2:0 ein (15.). Nach diesem Doppelschlag verflachte die Partie etwas und wurde immer wieder durch kleinere Zweikämpfe unterbrochen. Aus dem absoluten Nichts kam es dann nach einer guten halben Stunde zum Anschlusstreffer für die Gäste. Ersatztorhüter Daniel Schumacher wollte den Ball lang aus dem Strafraum schlagen, daraus wurde jedoch ein halbgares Ding genau in die Mitte, den Toni Becker für die Gäste abfing und Richtung Pelsiner Tor lief, den anschließenden Lupfer traf er nicht richtig, reichte jedoch, um Schumacher zu überspielen und ins Netz zu fliegen (36.). Der PSV wurde im Anschluss wieder deutlich aktiver und wollte noch vor dem Pausenpfiff den alten Abstand wiederherstellen. Müller spielte einen feinen Steilpass in die Spitze, welchen Geserick aus abseitsverdächtiger Position erlief, in den Sechzehner zog und am Torwart vorbeidribbeln wollte. Letzterer räumt den Angreifer jedoch ohne Chance auf die Kugel ab, was vollkommen zurecht zum Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Eckard Herrmann führte. Zum Strafstoß trat Paul Hirsch an, der diesen mittig zum 3:1 verwandelte (42.).

Nach dem Seitenwechsel gaben sich die Vierecker zwar kämpferisch bemüht, jedoch fehlte ihnen stets die zündende Idee im letzten Angriffsdrittel, wodurch sie jegliche Torgefahr vermissen ließen. Der PSV konnte so den Spielstand verwalten und suchte immer wieder mal den Weg nach vorn. Es fehlte in dieser Phase allerdings immer wieder die letzte Konsequenz, um vom Ergebnis alles klar zu machen. So musste eine Standardsituation herhalten, um wieder eigene Torgefahr zu erzeugen: Kevin Müller brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld an den langen Pfosten, wo der eingewechselte Rückkehrer Lars Herkules per Kopf von Grundlinie zurücklegte und punktgenau die Stirn von Geserick fand, welcher nur noch einzunicken brauchte (74.). Sechs Minuten später brachten die Vierecker dann tatsächlich einmal durch die PSV-Abwehr durch, Dützmann zog im eigenen Strafraum seinen Gegner am Trikot, um eine gute Chance zu verhindern. Auch hier blieb Herrmann keine Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. Toni Becker verwandelte den anschließenden Foulelfmeter souverän und verkürzte nochmal für seine Mannschaft (82.). Kurz danach wirkte der PSV etwas unsortiert und die Gäste schöpften Hoffnung, doch diese Phase überstanden die Pelsiner und konnten selbst kurz vor dem Ende noch einmal treffen. Müller legte eine Ecke flach an die Strafraumkante zu Uteß, der nicht lange fackelte und abzog. Abgefälscht von einem Gegenspieler landete die Kugel im langen Eck im Netz zum 5:2-Endstand (90.+3) - sein erster Treffer im Pelsiner Trikot!

Am Ende des Tages feierte der PSV einen verdienten Heimsieg und blieb somit auch im mittlerweile neunten Spiel in Folge ungeschlagen. Am kommenden Samstag gastiert die Mannschaft um Kapitän Netz bei der Spielgemeinschaft Jatznick/Heinrichswalde zur Nachholpartie vom 13. Spieltag. Aufgrund von Personalmangel musste die ursprünglich für den 14.03.2026 terminierte Partie verschoben werden.

Pelsiner SV - Vierecker SV 5:2 (3:1)

Tore: 1:0 Dützmann (12.), 2:0 Geserick (15.), 2:1 Becker (36.), 3:1 Hirsch (42/FE), 4:1 Geserick (74.), 4:2 Becker (82./FE), 5:2 Uteß (90.+3)

So spielte der PSV: Schumacher - Fischer, Reinke (65. Christen), Dützmann, Uteß - Netz ©, Müller - Hirsch (85. Möller), Wegner (46. Herkules), Wolframm (87. Frost) - Geserick (85. Engler)

Auf der Bank: J. Harwadt, K. Harwardt

24.03.2026